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Guter Geschmack liegt bei Familie Serio seit Generationen in der Familie

Eigentlich beginnt die Geschichte unserer Familie Serio in einem wahren Paradies, nämlich in Palermo in Sizilien. In den 1950er Jahren lebten wir dort als lebhafter Mehrgenerationenhaushalt alle unter einem Dach – ganz so, wie es noch heute in Italien üblich ist. Apropos Italien: Wie Sie sicher wissen, wird das Essen dort mit viel Lust und noch mehr Liebe regelrecht zelebriert. Es wird auf einer reichlich gedeckten Tafel serviert und diese ist der wichtigste Dreh- und Angelpunkt der ganzen „famiglia“, dort spielt sich von morgens bis spät in die Nacht das Familienleben ab, sie ist der Treffpunkt an allen Feiertagen und der kulinarisch-kulturelle Höhepunkt nach einem anstrengenden, entbehrungsreichen, arbeitsreichen Tag.

Italia a Tavola

In das tagtägliche gemeinsame Abendessen wird bereits bei den Vorbereitungen eine große Portion Liebe und Leidenschaft investiert – danach nehmen wir uns viel Zeit, um in aller Ausgelassenheit die erlesenen Leckerbissen zu genießen. Von all diesen Herrlichkeiten und Köstlichkeiten bei Tisch sind Giovannis Erinnerungen an seine Kindheit in Palermo geprägt.

Ulm – die erste Station auf dem Weg des Erfolges

Ende der 1970er Jahre wanderte Familie Serio aus, und zwar nach Ulm im Süden der Bundesrepublik Deutschland. Dort wurde bald eine Pizzeria gegründet und in diesem liebevoll geführten Familienbetrieb erlernte Giovanni bereits in frühen Jahren die Grundlagen der Kochkunst und der Betriebsführung. Noch vor seinem dreißigsten Geburtstag machte er sich selbstständig und er gründete in Ulm seine eigene Eisdiele, aber eigentlich hegte er einen anderen Traum:

Er wollte Chef in seinem eigenen Restaurant sein.

Dieser Traum ging bereits wenige Jahre später in Erfüllung. In den Räumlichkeiten eines alten Stallgewölbes in einer Ulmer Nebenstraße eröffnete er die noch heute legendäre „Taverna Azurra“ (Blaue Taverne), die sich nach wie vor bis über die Stadtgrenzen hinaus großer Beliebtheit erfreut. Um in der „Taverna Azurra“ in den Genuss von Giovannis Köstlichkeiten zu kommen, müssen die Ulmer zum Teil Wochen im Voraus reservieren. Giovannis Geheimnis: viel Liebe zum Detail, eine persönliche Beziehung zum Gast und sein – ebenfalls noch heute allseits bekannter – singender Koch, der für seine Gäste täglich zwei bis drei italienische Lieder intoniert.

La Taverna Azurra in Ulm

Heimweh weist die richtige Richtung

Allerdings wird Giovanni im Laufe der Zeit Opfer seines eigenen Erfolges: Dauerstress und Heimweh fordern ihren Tribut und führen dazu, dass er sich schweren Herzens von seiner „Taverna Azurra“ trennt und in sein geliebtes Italien zurückkehrt. Diesmal geht die Reise nach Apulien, dem ursprünglichen Zuhause seiner Frau Palma. Dort angekommen erfassen Giovanni abermals Heimwehgefühle – denn er stellte fest, dass ihm der süddeutsche Raum im Laufe der Zeit ans Herz gewachsen und zu seiner zweiten Heimat geworden war. Außerdem präsentierte sich die wirtschaftliche Lage in Italien Ende der 2000er Jahre alles andere als rosig. Das war mit ein Grund dafür, dass Familie Serio abermals die Koffer packte und sich mit vielen kreativen Ideen und Unternehmergeist bepackt in Richtung Deutschland aufmachte.

Gute Kontakte in Person eines befreundeten Feinkosthändlers in Lustenau ermöglichten Giovanni, sein neues Vorhaben finanziell auf solide Beine zu stellen. Diese Begegnung machte Giovanni mit einer ganz besonderen Kostbarkeit bekannt, nämlich mit der großzügigen Freundlichkeit und der arbeitsfreudigen Mentalität der Vorarlberger. Also beschloss Giovanni, mit seiner Familie für länger in Lustenau zu bleiben – und das umso mehr, als dass dank eines überraschenden Jobangebotes des Feinkosthändlers auch die finanzielle Grundlage für einen Neubeginn im Ländle gesichert war.

Wenige Jahre später bot sich die gute Gelegenheit, einen alten Edeka-Markt in der Bahnhofstraße in Lustenau zu übernehmen. Giovanni wusste auf den ersten Blick, dass er nun die perfekten Räumlichkeiten gefunden hatte, wo er seinen eigenen italienischen Feinkostladen eröffnen und dort exklusive Produkte anbieten kann, die es weltweit sonst nirgends zu kaufen gibt. Das war die Geburtsstunde des Italia a Tavola, das am 17. Dezember 2013 seine Tore für alle Vorarlberger Genießer öffnete.

Kontakt & Anfahrt

Italia a Tavola

Bahnhofstraße 26
6890 Lustenau

Telefon +43 5577 82 197

%72%6F%79%61%6C%2E%73%65%72%69%6F%40%67%6D%61%69%6C%2E%63%6F%6D

Öffnungszeiten

Feinkost (Laden 1)

Dienstag - Samstag:
von 09:00 - 18:00 Uhr 

Sonntag und Montag geschlossen
 

Trattoria - Pizzeria "La Famiglia" (Laden 2: Warme Küche)

Dienstag - Samstag:
11:00 - 14:00
und von 17:00 - 21:00

(Bitte beachten Sie, dass Nachmittags von 14:00 bis 17:00 Uhr die Trattoria – Pizzeria geschlossen ist.) 

Sonntag:
11:00 - 14:00
Nachmittag geschlossen

Montag: Ruhetag

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